So wie Weizen einem Bier andere Eigenschaften verleiht als Gerste, so verhält es sich auch mit Hafer, Roggen und anderen Getreidesorten, von denen jede ihren eigenen Charakter in ein Bier oder einen Bierstil einbringt.
Bereits im 12. Jahrhundert stellte die deutsche Universalgelehrte und Äbtissin Hildegard von Bingen die Nützlichkeit von Hafer beim Brauen fest, und Brauer in zahlreichen Ländern rund um die Ostsee waren historisch auf braunen Roggen zum Brauen angewiesen.
The sweetness from oats can be more intense than from wheat, while rye can bring a spicy heartiness, balancing out even the most assertive hopping, in a way that barley does not always manage.
Kuit (auch Kuyt oder Koyt)
In den Niederlanden bis zum 16. Jahrhundert und sogar später in Dänemark war Hafer das dominierende Getreide beim Brauen. Der niederländische Haferbierstil hieß Kuit (manchmal Kuyt oder Koyt) und war damals das niederländische Nationalgetränk. Es erfreute sich eines bedeutenden Exportgeschäfts nach Flandern, Brabant, England, Nordfrankreich und ins Rheinland, so sehr, dass Delft, Gouda und Haarlem zu wichtigen Braustädten wurden. Es gab ihn in einer Vielzahl von Stilen und erlebt derzeit ein kleines Comeback.
Roggenbier
Diese deutsche Roggenbier-Variante hat in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt
In Estland, wo Brauer historisch über Jahrhunderte hinweg lokalen braunen Roggen verwendeten, scheinen die meisten Craft-Brauereien mindestens ein Roggenbier in ihrem Portfolio zu haben, mit Beispielen wie hellen und dunklen Lagern, braunen und roten Ales, klaren und trüben Bieren, fassgereiften Stouts und anderen.
While not strictly an alternative grain, the use of chestnut has been mastered by a few French and Italian brewers (see Birra alle castagne), to create rounded, sweet and nutty beers with earthy back tastes, offering a broad palette on which to build beers that range from mainstream to plain whacky.See also: Oatmeal stout, Rye IPA, Sahti





